Zahnarztpraxis A. G. Graz

Kiefergelenke

Funktionsanalyse, Funktionstherapie, Registrierung (analog), (digital)

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Mund, Zähne, Kiefergelenk, umgebende Weichteile und Kaumuskulatur sind eine im Gesamtorganismus integrierte Einheit.

In diesem komplizierten System können viele Abweichungen und Störungen vorkommen, die nur über eine Analyse der Funktion zunächst erkannt und danach auch beseitigt werden können.

Bei Gelenkbeschwerden, bei Muskelschmerzen, bei migräneartigen Kopfschmerzen u.v.a.m. wird zumindest eine Teilfunktionsanalyse immer benötigt.

Auf dieser Grundlage kann aus dem vielseitigen Therapiespektrum die richtige Behandlung ermittelt werden, wie z.B. Schienentherapie, medikamentöse Therapie oder Wärmebehandlung.

Bei der Anfertigung von Zahnersatz wird eine Teilfunktionsanalyse mit Registrierung der Lage des Oberkiefers zum Gelenk und der Unterkieferlage zum Oberkiefer immer benötigt.

Ohne diese Information kann kein Zahntechniker eine funktionell sinnvolle Zahnform herstellen.

Im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen sind diese äußerst wichtigen Leistungen jedoch nicht enthalten.

Einschränkungen bestehen auch bei staatlichen Beihilfen.

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Sportler legen großen Wert auf die richtige Belastung Ihrer Gelenke und werden von spezialisierten Sportmedizinern betreut. Die Gelenke dieser Sportler werden ständig stark beansprucht und bedürfen deshalb besonderer Zuwendung.      

Ihr Kiefergelenk ist so belastet wie die Gelenke von Hochleistungs-Sportlern.      

Ein Tennisarm mag hinderlich und schmerzhaft sein – Kiefergeltensbeschwerden sind deutlich folgenschwerer: Knacken, Schmerzen bei Mundbewegungen wie Sprechen und Kauen, längerfristig mit der möglichen Folge der Versteifung.  
Migraine-Kopfschmerz und Nackenverspannungen haben oft ihre Ursache in Kiefergelenksstörungen. Dazu sollten Folgendes wissen:  

Der Kopf ist wie eine Kugel, die auf einer Stange - der Wirbelsäule - balanciert. Damit diese Kugel nicht vorne „hinunter fällt“, hält die Nackenmuskulatur sie hinten fest. Damit die Kugel dadurch aber nicht nach hinten gezogen wird, hält auch die Kaumuskulatur auf der Vorderseite diese Kugel fest.  

Wenn das feine Gleichgewicht gestört wird, kann es zu vielfältigen Symptomen kommen, weil plötzlich die falschen Muskeln und Bänder belastet werden.  

Kiefergelenksbeschwerden können viele Ursachen haben. Nächtliche Stressbewältigung durch Knirschen und Pressen („Zähne zusammenbeißen und durch...“), nicht genau auf Ihre Gelenkverhältnisse angepasste Kronen oder Prothesen oder einfach „Verschleiß“ der Gelenkoberflächen sind einige Beispiele.  

 

Welche Möglichkeiten gibt es, Schäden zu verhindern oder zu behandeln? 

Funktionsanalyse: 
Klarheit über den Zustand Ihrer beiden Kiefergelenke, der Bänder und Muskeln können wir durch sehr genaue Mess- und Registriermethoden gewinnen. Diese Erkenntnisse lassen sich dann für die Therapie von Beschwerden nutzen bzw. können helfen das Auftreten von Beschwerden zu verhindern. Prophylaxe ist das Zauberwort.  

Funktionsoptimierung / Gnathologie:  
Neue Versorgungen werden durch Funktionsoptimierung nicht nur passend für ihre Zähne, sondern auch für Ihre Gelenke hergestellt. Damit Sie im Spitzensport „Kauen“ auch weiterhin erfolgreich sind. Ohne Tennisarm im Mund.  
 

Und die Kosten? 

Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen keinerlei funktionsanalytische Maßnahmen, da diese über das Maß einer „wirtschaftlichen, zweckmäßigen und ausreichenden“ Versorgung hinausgehen. 
Vor einer Funktionsanalyse oder Funktionsoptimierung sollten Sie sich einen Heil- und Kostenplan erstellen lassen, damit Sie die Höhe Ihrer Investition abschätzen können. 

Kiefergelenke und Kaumuskulatur sind oftmals viel schwerer zu behandeln als die Zähne, deshalb sollte ihnen mindestens ebensoviel Aufmerksamkeit geschenkt werden. 

Damit Sie vom Hochleistungssport „Kauen“ keinen „Tennisarm im Mund“ bekommen.

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